Wettbewerb Jugend debattiert

Kontroversen lohnen – Gesamtschule Wenden richtet zum dritten Mal Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ aus

Andrian Schneider ist Schulsieger

Wenden. Bereits zum dritten Mal hat die Gesamtschule Wenden einen Schulwettbewerb „Jugend debattiert“ ausgerichtet. Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 8 und 9 hatten gemeinsam mit ihren Lehrerinnen und Lehrern im Unterricht debattieren geübt und die Kurssieger beider Jahrgangsstufen trafen sich zuerst zu einem gemeinsamen Projekttag, bevor sie im Schulwettbewerb gegeneinander antraten.  „Sollen Innenstädte für große Geländewagen (SUV) gesperrt werden? und „Soll ein Pfandsystem für Zigaretten und die dazugehörigen Schachteln eingeführt werden?“ waren die beiden entscheidenden Fragen in den Qualifikationsrunden. Alle Teilnehmer debattierten hier einmal dafür und einmal gegen den jeweiligen Vorschlag, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Wie bei Jugend debattiert üblich, spielt es dabei keine Rolle, wie die eigene Position zum Thema ist, nach guter Vorbereitung müssen die Debattanten beide Standpunkte vertreten können. Zehn Tage haben sie dafür Zeit, die Themen vorzubereiten, welche Position sie in der Debatte, erfahren sie erst kurz zuvor. Eine Jury aus geschulten Lehrern und Schülerinnen oberer Jahrgangsstufen, bewertete die Debatten und bestimmte so, wer ins Finale einziehen durfte. Eindeutig setzten sich hier Andrian Schneider, Nils Werk, Emma Fischer und Inga Kloster durch. „Soll in der Schule ein Fach „Ökologisches Verhalten“ eingeführt werden?“ war schließlich die entscheidende Frage des Finales und hier konnte Andrian Schneider vor Emma Fischer die Jury mit seinen Beiträgen überzeugen. Der Schulsieger und die Zweitplatzierte werden die Gesamtschule Wenden im kommenden Monat beim Regionalfinale „Jugend debattiert“ in Dortmund vertreten.

Schulleiterin Julia Cruz-Fernandez überreichte dem Schulsieger Andrian Schneider sowie den Platzierten (v.l.) Nils Werk, Inga Kloster und Emma Fischer ihre Urkunden und gratulierte.